Stellen Sie sich vor, ein Unternehmen erzielt in diesem Jahr Einnahmen von rund 5 Billionen US-Dollar. Gleichzeitig belaufen sich die Ausgaben auf etwa 7 Billionen US-Dollar – was ein Defizit von rund 2 Billionen US-Dollar zur Folge hat. Die Ausgaben übersteigen somit die Einnahmen um etwa 40%. Ein Abbau der Ausgaben ist kaum möglich, da diese grösstenteils bereits vertraglich gebunden oder essenziell für den Betrieb sind.
Hinzu kommt, dass das Unternehmen über viele Jahre hinweg beträchtliche Kredite aufgenommen hat. Die daraus resultierenden Schulden belaufen sich auf etwa das Siebenfache der jährlichen Einnahmen – rund 36 Billionen US-Dollar. Allein die Zinszahlungen für diese Schulden werden in diesem Jahr etwa 1 Billion US-Dollar betragen. Das entspricht rund 20% der Einnahmen und etwa der Hälfte des aktuellen Defizits, das durch weitere Kreditaufnahmen finanziert werden müsste.
Doch damit nicht genug: Neben den Zinsen müssen auch rund 9 Billionen US-Dollar an Schulden refinanziert werden. Insgesamt ergibt sich ein Schulden-dienst – also die Summe aus Zins- und Kapitalrückzahlungen – von etwa 10 Billionen US-Dollar. Dies entspricht rund 200% der jährlichen Einnahmen.
Würden Sie in ein Unternehmen mit diesen Kennzahlen investieren?